XGA: 1024 x 768/ iPad 1-3, frühere Notebooks
WXGA+: 1280x800 / Smartphones, Tablets, Notebooks
FHD: 1920x1080 /Smartphones, Tablets, Notebooks
FullHD+: 2160x1440 | Microsoft Surface Pro 3
QXGA/Retina: 2048x1536 / iPad Retina
WQXGA: 2560x1600 | Samsung Tablet
Retina 2880x1800 | Macbook Pro
UHD 3840x2160 | Notebooks

Beitrag von 09/2012
überarbeitet 08/2014
überarbeitet 02/2015

Bei Smartphones, Notebooks und Tablets ist der Trend zu steigender Display-Auflösung festzustellen. Außerdem ist das Bildformat (Breite zu Höhe) uneinheitlich. Da solche Geräte für Präsentationen verwendet werden – also mit der AV-Technik verbunden werden und damit funktionieren müssen-  ändern sich die Anforderungen an die vorhandene Technik und die Ansprüche für zukünftig zu planende Projekte.

Auflösung/ Pixeldichte/ Bildformate

Unter der Auflösung versteht man in der AV-Welt in der Regel die horizontale und vertikale Anzahl von Bildpunkten (Pixeln), die einem digitalen Anzeigegerät zur Verfügung stehen. Man spricht von der physikalischen Auflösung. Native Darstellung nennt man es, wenn ein Signal genau der physikalischen Auflösung entspricht. Denn digitale Geräte können auch Bilder darstellen, die eine geringere oder höhere Auflösung haben. Manchmal wird in Gerätebeschreibungen angegeben, dass ein Gerät z.B. Full HD-Auflösung anzeigen kann. Verschwiegen wird hingegen, dass das Signal nicht 1:1 (also nativ), sondern nur komprimiert angezeigt wird.

Doch bei Displays ist nicht nur die Betrachtung der Auflösung interessant, sondern auch die Relation der Bildpunkte zur Bildgröße. So stellt man fest, dass nicht nur die Auflösung, sondern auch die Pixeldichte – angegeben in ppi (pixel per inch) – deutlich steigt.

Das Bildformat oder auch Bildseitenverhältnis gibt das Verhältnis von der Bildbreite zur Bildhöhe an. Es lässt sich aus den Größenangaben eines Displays bestimmen. Eine weitere Möglichkeit ist die Bezugnahme der angegeben Auflösung. Hier muss man jedoch aufpassen, denn es gibt auch 16:9-formatige Großbildschirme, die aber eine physikalische 4:3 Auflösung von 1024×768 Pixeln haben.

Smartphones

Steigende Auflösungen und Pixeldichten

Richtig gelesen! Denn bei Notebooks – mit Powerpoint der Präsentationsstandard–  herrschte lange Jahre Stagnation. Der größte Entwicklungsschub in Bezug auf Auflösung und Pixeldichte fand bei den Smartphones statt und scheint auch heute noch nicht am Ende zu sein.

Trendsetter für die Verbreitung steigender Auflösungen war Apple mit Einführung des sogenannten „Retina-Displays“ bei dem iPhone 4. Den Begriff Retina hat Apple aus der Medizin entliehen, wo er für die Netzhaut (Auge) steht.  Das Retina Display im iPhone 4 bietet bei einer Bildgröße von 3,5″ eine Auflösung von 960×640 Pixeln. Das entspricht einer Pixeldichte von 326 ppi.   Andere Smartphone-Anbieter haben nachgezogen und übertreffen sogar die Pixeldichte des Retina Displays. Fraglich, was das bringen soll; denn eine höhere Auflösung als 336 ppi soll auch das menschliche Auge nicht mehr unterscheiden können.

Wird HD zum Smartphone-Standard?

09/2012

Die HD-Auflösung mit 1280×720 Pixeln ist bereits in verschiedenen Modellen zu finden.

Bei einem 4,5″ Display ergibt dies eine Pixeldichte von 330 ppi . Entsprechend höher ist die Pixeldichte z.B. bei einem Sony Xperia mit 4,3″ Display bei gleicher Auflösung. Aber auch in Displays mit einer größeren Bilddiagonale kommt diese zum Einsatz  z. B. mit 4,7″ bei dem HTC One X oder 5,3″ im Samsung Galaxy Note.

Ende 2013 gibt es zwar auch Geräte mit HD-Auflösung trotz mehr als 6″ Diagonale – aber HD ist in der Smartphone-Elite schon abgelöst. / siehe „Phablet“

In 2013 Full HD erreicht

Aber schon kleinere Geräte gehen auf Full-HD. Samsung – der erste ernsthafte iPhone-Gegner- schickte bereits im Frühjahr 2013 mit dem Galaxy S4 ein Gerät mit FullHD Auflösung und knapp 5″ ins Rennen und bot damit sagenhafte 441 ppi! Das derzeit aktuelle Samsung Galaxy S5 bietet gleiche Auflösung bei geringfügig größerer Diagonale von 5,1″.

Phablets: Die großen Smartphones

Nutzer,  denen wegen der besseren Nutzung ein größerer Touchscreen besser passt, bieten die Hersteller das „Phablet“; ein Zwischending zwischen Phone und Tablet; sozusagen ein Tablet zum Telefonieren. Auch diese Geräte orientieren sich derzeit am FullHD-Standard. Die Bezeichnung hat sich noch nicht auf breiter Basis durchgesetzt und daher ist es Geschmacksache, ob man bei 5,5″ noch von einem Smartphone oder schon von einem Phablet spricht.

Tablets

Der Primus der Tablet-Gattung, das iPad von Apple, verfügte in Version 1 und 2 über eine Auflösung von XGA mit 1024×768 Pixeln.

Ende 2012 hat Apple beim iPad die Auflösung auf 2048×1536 vervierfacht und bezeichnet dies mit dem eindrucksvollen Namen Retina (wie der medizinische Begriff für die Netzhaut im Auge). Es zeigt bei gleicher Größe wie die Vorgänger (9,7″) genau die doppelte Anzahl von Bildpunkten sowohl in der Bildbreiteals auch in der Bildhöhe.  Beim 4:3 Bildseitenverhältnis ist es mithin geblieben. Die Pixeldichte beträgt 264 ppi und liegt trotz der beeindruckenden Pixelanzahl noch unter den Smartphones.

Geräte anderer Hersteller bieten Auflösungen von HD bis FullHD bzw. WUXGA (1920×1200 Pixeln). Bei Displaygrößen von 7″ bis 10″ bewegen sich die Pixeldichten der heutigen Geräte im Bereich von ca. 200 ppi.

Schon das erste Retina- ipad bot mehr Bildpunkte als FullHD. Mit dem ipad Mini Retina hat dieselbe Auflösung sogar schon auf einem 7″ Gerät Einzug gehalten. Nicht klar, wohin es mit der Größe geht. Von unten kommen schon die großen Smartphones/Phablets; nach oben kommt nun von Samsung mit 12,2″ der derzeitige Spitzenreiter. Man darf gespannt sein, ob sich die Größe noch steigern wird. Denn das Argument: „Größer ist den Kunden zu unhandlich“ hat man auch schon diskutiert, als das iPhone noch 3,5″ Diagonale bot.

Eine Kategorie, die in Zukunft möglicherweise häufiger zu finden sein, weil es Handlichkeit mit Businesstauglichkeit optimal verbindet, ist das Microsoft Tablet. Mit der Version Surface Pro 3 bietet es bei einer Diagonale von 12″ eine Auflösung von 2160×1440 Pixeln.

Bis zu 2560×1600 Pixel bietet seit Frühjahr 2014 SAMSUNG in verschiedenen Modellen, die bis zu 12,2″ Diagonale bieten.

Notebooks

Lange Zeit war die Welt der Notebooks dominiert durch den Standard XGA, auf den Jahre später die Breitbildversion WXGA (Wide XGA) folgte.

Unter WXGA werden zwei unterschiedlichen Auflösungen bezeichnet: Das 16:9 Format mit 1366×768 Pixeln und das 16:10 Format mit 1280×800 Pixeln. Im PC-Jargon werden Notebook-Displays mit diesen Auflösungen auch HD-Displays genannt.

HD scheint jedoch kaum mehr zeitgemäß, wenn man weiß, dass dies 2012 schon der Auflösung damaliger Top-Smartphones entspricht.  Entsprechend ergibt sich z.B. bei einem 15,6″ Display mit 1366×76 Pixeln eine Pixeldichte von gerade mal 100 ppi. Die neue Kategorie der Subnotebooks setzt hier an, kommt aufgrund der kleineren Bildschirmdiagonalen ähnlich der Tablets, aber auf höhere Pixeldichten.

HD+ bezeichnet die etwas höhere Auflösung von 1600×900 Pixeln. (Pixeldichte bei 15,6″ Display ca. 118 ppi). Darüber wird zunehmend Full-HD mit 1920×1080 Pixeln geboten.

Im Sommer 2012 hat Apple mit seinem Macbook Pro auch im „Notebook- Bereich“ ein Retina Display herausgebracht. Bei einer Bildschirmdiagonale von 15,4″ bringt es das Gerät auf 2880 x 1800 Pixel und damit auf ca. 220 ppi. Beim Bildseitenverhältnis handelt es sich um ein sauberes 16:10 Format.

Auflösungs-Spitzenreiter sind im Sommer 2014 Notebooks mit WQXGA+ oder QHD+ genannter Auflösung von 3200×1800 Pixeln. Bei 13,3″ oder 14″. Anfang 1015 sind bereits Vertreter der  nächsten Auflösungskategorie zu finden. UltraHD (UHD) fndet bei hochwertigen Business Notebooks mit 15,6″ Bilddiagonale Einzug. Zu dieser Zeit sind jedoch erst